Wildnistrail

WahlerscheidLetzten Sommer bin ich Wildnistrail durch den Nationalpark Eifel gewandert, ein Fernwanderweg mit vier Tagesetappen von jeweils gut 20 Kilometern. Die Hinweisschilder auf diesen Wanderweg waren mir schon öfter bei kürzeren Wanderungen im Nationalpark aufgefallen. Da ich zuvor noch keine mehrtägige Wanderung gemacht hatte, und ich die Eifelberge schon kannte, war es eine Mischung aus Neugier und Respekt für diese Tour. Im Sommer 2012 kam dann eine familienfreie Zeit, die ich dann genutzt habe.

Über die Webseite des Nationalparks kann man ein Komplettangebot buchen, bei dem sowohl die Übernachtungen als auch der Rücktransport zum Startpunkt in Monschau-Höfen organisiert werden, zusätzlich bekommt man eine Urkunde, eine Wanderkarte (die man aber eigentlich nicht braucht, da der Weg sehr gut ausgeschildert ist) sowie ein Buch mit Erklärungen zur Strecke und dem Nationalpark. Damit brauchteich dann nur noch für meine Kondition zu sorgen, und die Ausrüstung vorbereiten.

Die Strecke gliedert sich in vier Tagesetappen unterschiedlicher Länge, von denen die erste die anspruchvollste und die letzte eher etwas zu kurz geraten ist. Da jede Etappe durch eine andere Landschaft geht, und um genug Platz für meine Fotos zu haben, werde ich einzelne Berichte über jede Etappe schreiben, fürs erste daher nur die Liste.

  1. Monschau-Höfen nach Einruhr, durch Bachtäler und Fichtenwald, mit kleinem Abstecher auf die Dreiborner Hochfläche
  2. Einruhr nach Gemünd über die Ordensburg Vogelsang und die Wüstung Wollseifen
  3. Gemünd nach Heimbach durch die Buchenwälder des Kermeters
  4. Heimbach nach Zerkall, durch Eichenwälder im nördlichsten Teil des Nationalparks

Diese Tour wird sicher nicht der letzte Fernwanderweg sein den ich gehen werde, im Moment reizt mich besonders der Rothaarsteig, da ich am Nordrand des Sauerlands aufgewachsen bin. Ein paar wichtige Erfahrungen bei dieser ersten Fernwanderung: nicht nur gute Wanderschuhe sind wichtig (die hatte ich), auch der Rucksack muss gut sitzen, am dritten Tag wurde der Einfachrucksack unangenehm. Zum Glück war es kühles Sommerwetter, sonst hätte ich noch viel mehr Wasser mitnehmen müssen. Und wenn man durch das Funkloch Eifel wandert sollte man entweder das Handy ausschalten oder das Ladegerät mitbringen – am ersten Tag schon war der Akku leer, und das Ladegerät natürlich zuhause.

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