Teverener Heide

PanoramaDie Teverener Heide an der deutsch-niederländischen Grenze südwestlich von Geilenkirchen ist ein Naturschutzgebiet mit sehr vielfältigen Landschaften, zum Teil durch den Kiesabbau vom Menschen erschaffen. Neben den kargen Heidegebieten gibt es Kiefernwälder, Moorgebiete und in manchen der Kiesgruben entstandene Seen. Das Gebiet ist von mehreren gut markierten Wegen durchzogen, und wenn es nicht etwas abseits läge hätte ich es bestimmt schon früher erkundet.

KiefernwaldLos ging es vom Parkplatz Scherperseel, allerdings zuerst einen Abstecher zum Grenzstein 256, um auch ja alle UTM-Quadrate in der Gegend für Geograph abzudecken. Aber fast zurück am Parkplatz beginnt dann der große gelb markierte Rundweg, der insgesamt fast 10 Kilometer lang ist. Eigentlich hatte ich mir auch den ganzen Rundweg vorgenommen, aber es war dann doch zu spät geworden so daß ich den nördlichen Bogen ausgelassen habe, ist also noch was für einen nächsten Besuch übrig. Zunächst geht es noch an den Feldern entlang, aber dann biegt der Weg in den Kiefernwald und ist dort für ein Stückchen mehr Trampelpfad als Wanderweg – die meisten Wege sind aber breit genug für Radfahrer, Kinderwagen, sogar extra Reitwege sind angelegt.

MoorgebietNach dem waldigen östlichen Teil sind dann im nördlichen Teile einige Moorwiesen, und dann weiter westlich die noch schöneren Seen in den ehemaligen Kies- und Tongruben. Die meisten der Seen sind an dem von mir diesmal ausgelassenen Teil des großen Rundwegs, manche andere verstecken sich hinter dichtem Gebüsch, aber zumindest drei konnte ich schön fotografisch festhalten. Weitere hier nicht gezeigten Bilder gibt’s bei Flickr, oder auch in der Geograph Tour.

Mit den Seen kommt man auch in den offeneren Teil der Landschaft, hier sind große Wiesen mit nur vereinzelten Bäumen und Büschen, und schließlich im südwestlichen Teil dann richtige Heidelandschaft. Die Sonne versteckte sich leider hinter einer dicken Wolke, so daß die Fotos nicht mehr so prächtig aussahen, aber am schönsten ist diese Ecke sicher wenn das Heidekraut blüht – also auch wieder ein Grund für einen weiteren Besuch.

ChristopherusseeDas einzig negative war, daß das schöne schwül-heiße Wetter ideales Flugwetter war – und zwar nicht für die nahegelegene NATO Airbase, sondern für Haematopota pluvialis, vulgo Bremsen. Nicht sehr angenehm, des öfteren von einem Schwarm dieser Stechinsekten umschwirrt zu werden. Es hat zwar nur eine den Biss geschafft (und den auch nicht überlebt), aber jetzt weiß ich wie sich Kühe oder Pferde auf der Weide fühlen. Für die nächste Wanderung dort suche ich mir eine andere Jahreszeit…

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