Rund um den Barmener See oder die Suche nach dem Biberpfad

WiesenbachDas erste Frühlingswochenende musste einfach mit einer kleinen Wanderung genutzt werden. Da die letzte Wanderung im letzten Jahr auf einem Biberwanderweg war, dachte ich mir daß ich mit einem weiteren Biberpfad das neue Wanderjahr beginne – schließlich war mir bei der Recherche für den Biberpfad im Hürtgenwald fast nur Seiten über einen ebenfalls neu eröffneten Pfad am Barmener See nahe Jülich aufgefallen. Aber viel mehr als daß er am Haus Overbach beginnen, etwa 3 Kilometer lang und Kinderwagengängig sein soll war nicht zu finden, insbesondere keine Karte.

Biberpfad leeres SchildAm Science College Overbach angekommen musste ich dann feststellen, daß der Biberpfad offensichtlich noch in der Winterruhe ist – der Wegweiser am Beginn des Pfades war nur noch ein leerer Rahmen. Entlang des direkten Weges zum See fand sich dann zwar noch ein kleines Bibersymbol an einem Baum, ansonsten deutete nichts auf Biber hin, weder in der Landschaft – Felder am Rande des Wohngebiets – noch irgendwelche Hinweisschilder. Da drei Kilometer ‚eh nur ein Spaziergang gewesen wären, wurde dann als Alternative die Umrundung des Barmener Sees in Angriff genommen. Und bis auf das erste Stück am See entlang, wo wir einfach nicht den richtigen Pfad getroffen hatten und irrtümlich über den Acker gingen, war auch dieser Weg mit dem Kleinkind-Buggy problemlos möglich, nur an der Brücke ziemlich am Ende des Rundweges musste der Wagen einmal kurz getragen werden.

Gefällter BaumDer Rundweg verläuft auf einem Damm rund um den Baggersee, der diesen von der Rur abtrennt, teilweise ein Schotterweg der auch als Radweg ausgewiesen ist, meist jedoch über feste Erde oder Gras. Nur das erste Stück verläuft durch einen kleinen Wald, und hier fand sich dann auch die deutliche Biberspur – ein noch recht frisch gefällter Baum mit den eindeutigen Nagespuren. Den Biber selbst bekamen wir natürlich nicht zu Gesicht – zum einen sind diese ja nachtaktiv, zum anderen wären es ohnehin viel zu viele Menschen gewesen. Sogar die ersten Sonnenbadenden genossen das Wetter.

Das Wetter war natürlich das absolute Highlight – nach dem ausgefallenen Winter gleich ein Rekordfrühlingswochenende mit blauem Himmel und über 20°C. Weiden und Schlehen in voller Blüte, und auch ein Busch schon im vollen Grün, aber sonst leider noch alles kahl.

Die Ausblicke auf die Rur und den See werden schon in Kürze auch viel grüner sein.

Rur
Barmener See

Insgesamt war der Rundweg fünf Kilometer lang, hätten wir direkt an den Sportanlagen und nicht am Haus Overbach geparkt wäre es noch kürzer geworden. Dadurch ging dann auch das letzte Teilstück dann auch durch das Wohngebiet.

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